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WHEY - ODER MEHRKOMPONENTENEIWEISS?

Whey- oder Mehrkomponenteneiweiß – oder beides?


Bevor wir die Frage nach dem „Entweder“, „Beides“ oder dem eventuellen „Oder“ bei diesen Proteinvariationen beantworten, schauen wir uns erstmal an, welche Unterschiede wichtig sind.

 

Wir wissen, dass Proteine wichtige Bausteine für den Muskelaufbau aber auch deren Erhalt sind. Dabei kann die Zufuhr über verschiedene Quellen erfolgen, wobei wir pflanzliche Eiweißquellen wie Erbsen- oder Sojaprotein oder tierisches Eiweiß aus Fleisch, Eiern oder Milchprodukten nutzen können. Wichtig ist es aber zu wissen, dass es für den Körper keine Rolle spielt, ob es sich um pflanzliches oder tierisches Protein handelt. Viel entscheidender ist, welche Aminosäuren enthalten sind. Die 9 essenziellen Aminosäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden – ganz gleich über welche Quelle.

 

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sogenannte biologische Wertigkeit der Proteine. Mit biologischer Wertigkeit ist gemeint, wie effizient ein Nahrungsprotein in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Die verschiedenen Proteine werden vom Körper unterschiedlich schnell resorbiert und anschließend als Aminosäure für die Energiegewinnung oder den Muskelaufbau zur Verfügung gestellt. Und genau in diesem Punkt der Verstoffwechslung und der davon abhängigen Verfügbarkeit der Aminosäuren liegt der entscheidende Unterschied zwischen Whey und Mehrkomponenten Protein.

Die Unterschiede genauer auf den Punkt gebracht

Vergleicht man ein reines Molkenprotein Whey mit einem Multikomponenten Proteinpulver, dann liegt der Unterschied beim z.B. 3K-Protein (3-Komponenten-Proteinmischungen) in der Zusammensetzung unterschiedlicher Proteinquellen. Die verschiedenen Proteine werden dann auch unterschiedlich von Körperaufgenommen. Dies wird durch den Prozess der sogenannten Resorption beschrieben, der unter anderem von der Geschwindigkeit der Verdauung gekennzeichnet, ist und damit auch von der Aufnahme möglicher Aminosäuren. Aminosäuren aus einem z.B. Sojaprotein stehen uns, im Vergleich zu einem Casein-Protein, eher schnell zur Verfügung. Setzen wir also in unserer Zufuhr eher auf ein Proteinprodukt, welches aus mehreren Komponenten besteht, so stehen uns die darin befindlichen Inhaltsstoffe und Aminosäuren auch über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Damit ist eine längere Versorgung sichergestellt.

Fazit: es kommt auf das persönliche Ziel an

Sowohl Whey als auch 3K-Eiweiß eignen sich sowohl für den Muskelaufbau als auch für die Muskelerhaltung. Reines Whey, zeichnet sich durch seine leichte Verdaulichkeit aus, wodurch die Aminosäuren für den Körper besonders schnell verfügbar sind. Ein Whey Protein ist daher der ideale Post-Workout-Shake, da er den Körper nach dem Training schnell mit den wichtigen Aminosäuren für den Muskelaufbau versorgt. Aber: Reines Whey Protein ist schnell verdaut.

Diese gezielte Kombination verschiedener Proteine kann eine konstantere Verfügbarkeit von Aminosäuren über einen langen Zeitraum gewährleisten. Aus diesem Grund ist Mehrkomponenten-Protein auch perfekt zum Shaping bzw. Körperstraffen geeignet. 3K-Proteinquellen versorgen also den Körper während des Tages schnell-, mittel- und langfristig optimal mit allen wichtigen Aminosäuren.

 

 

Wenn wir also die Frage nach dem „Entweder“, „Beides“ oder dem eventuellen „Oder“ beantworten. Lautet die Antwort: je nach Zielstellung. Jedoch ist die optimale Versorgung mit den passenden Aminosäuren optimal durch eine Kombination sichergestellt.

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