Betriebliches Gesundheitsmanagement – Eine Win-Win Situation

In Zeiten des mobilen Arbeiten, Working Spaces und Kulturwandel hat sich die Art zu arbeiten in deutschen Firmen verändert. Unsere Arbeitswelt ist von einer zunehmenden Intensivierung und Verdichtung der Abläufe geprägt. Für die Beschäftigten steigen sowohl der tägliche Zeit- als auch der Leistungsdruck. Die Folge: Immer mehr Berufstätige leiden an Stress und psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Burnout. Um das zu ändern, setzen moderne Unternehmen auf ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).

Betriebliches Gesundheitsmanagement (kurz BGM) ist ein strukturierter, geplanter und koordinierter Prozess, mit dem Ziel die Mitarbeitergesundheit und Leistungsfähigkeit langfristig und nachhaltig zu erhalten. Immer mehr Firmen versuchen es auf dem Weg, Ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten einzuräumen. Ob arbeiten im Homeoffice, an einem flexiblem Arbeitsplatz oder in verschiedenen Teilzeitmodellen. Die Motivation der Mitarbeiter soll damit gesteigert werden und es gibt immer mehr neue Ideen um den Mitarbeitern den Arbeitsalltag wieder schmackhaft zu machen.

 

Dies hat meist jedoch wenig mit einem richtigen Gesundheitswesen zu tun.

 

BGM soll Arbeit gesünder und nicht von überall und rund um die Uhr möglich machen. Unternehmen, die BGM betreiben wollen, sollten dazu zielgerichtet ein ganzes Bündel von Maßnahmen einsetzen - von der gesundheitsgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen bis zu Kursen oder Beratung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BGM umfasst alle Maßnahmen des Unternehmens, die die Gesundheit der Belegschaft fördern sollen. Auch die emotionale Gesundheit und die Ernährung gehört dazu. Das BGM ist recht jung – über die Hälfte der Unternehmen hat erst in den letzten fünf Jahren ein BGM implementiert, in erster Linie geschah das bei den Großunternehmen. Erst in letzter Zeit wird die systematische Einführung in der öffentlichen Verwaltung und den Kommunen und auch in kleineren Unternehmen verstärkt sichtbar. Doch Großunternehmen bilden nach wie vor die größte Gruppe.

Viele Betriebe kommen dabei aber trotzdem kaum über einen eigenen (teilweise auch gut organisierten) Betriebssport hinaus, wenn es diesen überhaupt gibt. Die Gesundheit, körperlich als auch seelisch, rückt aber in Zeiten von Burn-Out und Co immer mehr in den Fokus. Oft fehlt es aber an Umsetzungsmöglichkeiten, Budget, Kapazitäten oder kreativen Ideen mehr zu tun als den Mitarbeitern einen Lauftreff oder ein anderes Sportprogramm anzubieten.

Im Grunde genommen müssen Unternehmen, die mit BGM starten wollen, zwei Fragen beantwortet bekommen: Warum soll ich es überhaupt tun? Und: Wie geht das Ganze? Dort möchte ich Sie und Ihre Firma unterstützen und biete Ihnen dazu kreative und attraktive Möglichkeiten sowohl den Teamgeist als auch die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Dabei steht für mich die körperliche Gesundheit genauso im Vordergrund wie die "emotionale Gesundheit".

Die Gesundheit der Mitarbeiter kommt nicht nur jedem Einzelnen zugute, sondern bietet ganz konkrete Vorteile für jedes Unternehmen: Fehlzeiten gehen zurück, Innovationsfähigkeit und Qualität steigen und der Krankenstand sinkt.

Mein Programm befasst sich mit Maßnahmen, um die Mitarbeiter in einem Unternehmen gesünder bzw. leistungsfähiger zu machen, sowie die Fehleiten, die durch Krankheit verursacht werden, zu senken. Es besteht aber nicht nur darin, Vorkehrungen, die die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern, zu treffen, sondern ebenfalls auch Wissen zu vermitteln,  um so die Mitarbeiter zu einer Änderung ihrer individuellen Einstellung zur Gesundheit hinzuführen. Denn auch wenn sehr viele Maßnahmen der Gesundheitsförderung angeboten werden, aber die Mitarbeiter diese durch fehlende Eigeninitiative nicht in Anspruch nehmen, wird eine Senkung der Fehlzeiten nicht erreicht. Deswegen muss zunächst das Bewusstsein für die eigene Gesundheit geschärft werden.

Gemäß § 3 Nr. 34 EStG wurde bereits rückwirkend zum 01.01.2008 ein Freibetrag für Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Höhe von jährlich EUR 500,00 je Arbeitsnehmer eingeführt, wodurch Arbeitnehmer die vom Arbeitgeber bezahlten Leistungen nicht mehr als geldwerte Vorteile versteuern müssen. Bestimmte Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind bis zu 500 € je Mitarbeiter und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei.  Dadurch  sollen Arbeitgeber zusätzlich motiviert werden, betriebsinterne Maßnahmen der Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter durchzuführen.

Abschließend ist zu sagen, dass ein langfristig durchgeführtes betriebliches Gesundheitsmanagement nicht nur für weniger Ausfälle durch Krankheit sorgt, sondern zusätzlich auch die Motivation der Mitarbeiter verbessert! Die Fehlerquote kann dadurch möglicherweise gesenkt werden und Sie können dazu beitragen, Ihr Unternehmen gesünder zu machen! Dadurch wird die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen gesteigert und Sie werden zu einem attraktiven Arbeitgeber für neue Fachkräfte. Es hat also nur Vorteile für Sie ein betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen!

BGM ist eine lohnende Investition und macht sich für Unternehmen bezahlt. Kosten-Nutzen-Analysen belegen einen Gewinn für das eingesetzte Kapital und somit einen positiven Return on Investment (ROI). Vor allem Studien aus den Vereinigten Staaten haben sich dieser Effizienzfrage angenommen und kommen in einigen Fällen sogar zu zweistelligen Erfolgsquoten.

Auf dem Weg zum gesunden Unternehmen reicht es schon lange nicht mehr aus, sich auf das zu konzentrieren, was krank macht. Modernes betriebliches Gesundheitsmanagement sucht nach den „gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen“ und orientiert sich vor allem auch an den Ressourcen: Was erhält Menschen gesund?

 

Modernes betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein langfristiger Veränderungsprozess.

 

Wirksame Investitionen in die Gesundheit des Unternehmens setzen voraus, Arbeitsbedingungen und -Abläufe zu verändern, von denen durchaus auch liebgewordene Gewohnheiten und sensible Bereiche im Unternehmen berührt sein können. Mit Ausdauer, Kreativität und erfahrenen BeraterInnen überwindet man die meisten Stolpersteine erfolgreich.

 

Ich würde mich freuen, wenn mehr Firmen den Mut aufbringen sich dieser Herausforderung zu stellen. Ich helfe dabei gerne!

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